Die Bauland-Spekulation mit ökologischen Flächen - so funktionierts!

Findige "Investoren" und Spekulanten haben einen Weg gefunden, mit dem Erwerb von ökologischen und landwirtschaftlichen Fläche enorme Gewinne zu erzielen. 

Und so geht's:

Ökologische Flächen und Ausgleichsflächen im Münchner Gründzug sind für eine Bebauung absolut tabu. 

Es gibt jedoch seit 2015 eine Ausnahme: § 246 Baugesetzbuch erlaubt die Bebauung auch dieser Flächen, sofern es sich um Geflüchteten-Unterkünfte handelt. Bestimmte Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein. 

Investoren erwerben diese Flächen und bebauen diese als "Zwischennutzung" mit Geflüchteten-Unterkünften. 
Da die ökologischen Flächen dabei mit Kanalisation usw. erschlossen werden, die Böden versiegelt werden und "seltene Tiere und Pflanzen" weitgehend zerstört werden, ist die Wahrscheinlich hoch, dass nach dieser Zwischennutzung eine Umwandlung in Bauland genehmigt wird. 
Keine Garantie dafür - aber eine gute Wahrscheinlichkeit. 

Die zu erwartenden Gewinnspannen sind dabei enorm. Werden die Flächen für etwa € 50 pro Quadratmeter aufgekauft, so beträgt der Wert als Bauland im Münchner Westen rund € 2.000 pro Quadratmeter. 

Bei einer Parzelle von 10.000 Quadratmetern ergibt dies einen Spekulationsgewinn von rd. € 20 Mio. 
Zusätzlich zu den laufenden, hohen Erträgen aus der Vermietung der Unterkunfts-Plätze an den Freistaat Bayern. 

Einige wenige verdienen Millionen - viele andere hingegen verlieren dabei...

 

 

 

 

 

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